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Willkommen bei der VEJ

Die Vereinigung Europäischer Journalisten versteht sich als ein gemeinsames berufsorientiertes Netzwerk. Europaweit sind in 19 Ländern über 1.400 Journalistinnen und Journalisten aus Presse, Funk und Fernsehen Mitglieder der VEJ. Die VEJ ist Mitglied der Europäischen Bewegung und hat beratenden Status beim Europarat in Straßburg. Die deutsche Sektion hat ihren Sitz in Bonn, eine Außenstelle befindet sich in Berlin. 

Wir begeistern uns für die Europäische Union, die mit 27 Mitgliedsstaaten und über 500 Millionen Bürgern eine einzigartige Erfolgsgeschichte darstellt. Die EU garantiert unseren Frieden, fördert den Wohlstand der Menschen und begünstigt den sozialen und regionalen Zusammenhalt. Wir von der VEJ begleiten Europa, seine Einrichtungen, seine Politiker, seine Bürger kritisch, aber mit Sympathie auf dem Weg durch neue Herausforderungen. Damit die Mitgliedsstaaten effizienter, transparenter und demokratischer zusammen arbeiten können. Für ein Europa in dem die Menschen im Mittelpunkt stehen!

Wir begeistern uns für qualitativ hochwertigen Journalismus, der zur öffentlichen Meinungsbildung beiträgt. Journalismus als vierte Gewalt im Staate, die sich immer wieder neu interpretiert. Diese Art von Journalismus ist permanent in Bewegung, der stetige Wandel schafft jeder Journalistengeneration neue Herausforderungen.

Unsere Begeisterung für den Journalismus  ist die Grundlage unseres Netzwerks. Die VEJ motiviert und fördert den Spaß an journalistischer Arbeit. Wir können helfen, die Qualität journalistischer Arbeit zu optimieren. Unser Presseausweis ist hilfreich um Auskünfte zu erlangen, Vergünstigungen und Arbeitserleichterungen zu erhalten und die Unterstützung der Behörden zu bekommen.
 

Vereinigung Europäischer Journalisten (VEJ) zu Besuch bei EZB in Frankfurt und EJ-Kongress in Rumänien

 

Im Rahmen aktueller Veranstaltungen haben der Präsident der VEJ, Dr. Hendrik Schott, sowie zahlreiche Mitglieder kürzlich die Europäische Zentralbank (EZB) sowie den 49. Internationalen Kongress der European Journalists Association in Temeswar/Timişoara besucht.

 

Der Besuch bei EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hätte kaum zu einem spannenderen Zeitpunkt erfolgen können. Während einer vielbeachteten Pressekonferenz am 7. April 2011 läutete Trichet die Wende in der Zinspolitik der EZB ein. Wahrscheinlich war dies eine seiner letzten bedeutenden Weichenstellungen, denn der Franzose wird nach acht Jahren an der Spitze der EZB Ende Oktober 2011 ausscheiden.

Vor der Pressekonferenz hatte Niels Bünemann von der EZB den Vorstand und Mitglieder der VEJ über die wichtigsten Aufgaben und Aktivitäten der Europäischen Zentralbank informiert. Preisstabilität ist das wichtigste Ziel der EZB. Dabei strebt der EZB-Rat „mittelfristig eine Preissteigerungsrate von unter, aber nahe 2%“ an. Interessant ist die Tatsache, dass es mittlerweile ungefähr 30 hauptberufliche Journalisten gibt, die sich auf die EZB-Berichterstattung konzentrieren.

Am Vortag des VEJ-Besuchs hatte Bundesfinanzminister Schäuble in einem Interview erneut die Bedeutung des Euro für Deutschland hervorgehoben: „Wenn der Euro scheitert, haben wir Deutsche den allergrößten Nachteil“. Dieser Aussage ist trotz der andauernden Krise des Euro nichts hinzuzufügen.

 

Der 49. Internationale Kongress der European Journalists (EJ) in Temeswar/Timişoara beschäftigte sich vom 7. bis 10. Mai 2011 insbesondere mit der Frage „Welche Zukunft bietet Europa der jungen Generation?“. Während des Treffens europäischer Journalisten in der rumänischen Stadt, die wegen der barocken und klassizistischen Altstadt auch den Namen „Klein Wien“ trägt, wurde unter anderem eine Aufführung im Deutschen Staatstheater Temeswar, das beeindruckende Revolutionsmuseum und die West Universität besucht. Einen Höhepunkt des Kongresses stellte zweifellos die Feier des Europatages am 9. Mai zusammen mit mehr als 500 begeisterten Schulkindern aus allen Bevölkerungsgruppen der Region Banat dar. Eine Pressekonferenz mit den Schülern und Mitgliedern der EJ bot Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Sven Georg Adenauer, Enkel des ersten deutschen Bundeskanzlers, und Maria Romana De Gaspari, Tochter des ersten italienischen Ministerpräsidenten nach dem 2. Weltkrieg, gehörten zu den Ehrengästen der hervorragend organisierten und sehr gelungenen Veranstaltung.